Verträglichkeit und mögliche Nebenwirkungen dentaler Werkstoffe werden in Fachkreisen - aber auch immer öfter in der Öffentlichkeit - kontrovers diskutiert. Ein zahnärztlicher Werkstoff sollte in der Mundhöhle keine unerwünschten biologischen Wirkungen entwickeln. Um dieses zu erreichen, sind die Hersteller dentaler Werkstoffe bemüht, die Löslichkeit und das Korrosionsverhalten ihrer Produkte auf ein Minimum zu beschränken. Hierbei muß bemerkt werden, dass es selten toxikologisch bedenkliche Konzentrationen sind, die die Werkstoffe für Patienten bedenklich machen, sondern immunologische Unverträglichkeiten, die von weitaus geringeren Konzentrationen ausgelöst werden können. Die Verträglichkeit von allen in den Mund eingebrachten Materialien ist nicht nur vom Werkstoff abhängig ist, sondern in großem Maß auch von anderen Faktoren, wie z.B. der Speichelzusammensetzung, den Ernährungsgewohnheiten, dem Alter und dem allgemeinem Gesundheitszustand des Patienten. Zum Nachweis dieser indiviuellen Verträglichkeit werden in unserer Praxis komplementäre Verfahren wie die Physioenergetik nach Raphael von Assche oder andere kinesiologische Testverfahren ergänzt durch einen deutlich optimierten Lymphozytentransformationstest, welcher uns ermöglicht, sehr genaue Aussagen über Sensibilisierungen auf nahezu alle zahnärztlichen Werkstoffe zu treffen. |